Grübeln über – unseren Garten

Gartenglück

An meinem linken Unterarm läuft ein Tropfen Blut lang. Meine Hände starren vor Dreck, auf meiner Stirn und meinen Wangen prangen Schmutzflecken. Doch in meinem Gesicht zeigt sich ein grenz-debiles, erschöpftes Lächeln – der Garten ist fast winterfein. Weiterlesen

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Grübeln über – November

November

Der November ist ein grauer Monat. Die wenigen Stunden mit Tageslicht sind auch nicht richtig hell. Die Sonne hat im Moment keine Lust sich durch die dicken, schweren Wolken zuarbeiten.  Doch dadurch wird es in der Wohnung wieder kuschlig. Kerzen werden rausgeholt, Tee und heißer Kakao getrunken. Das Buch, das seit letztem Februar aufs Weiterlesen wartet endlich wieder in die Hand genommen.
Nach dem ganzen Draußensein im letzten halben Jahr freue ich mich nun auf gemütliche Couchtage.

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Grübeln über – Glaubenssätze

Sonnen-Frühstück

Die Sonne lacht mir an diesem September-Morgen ins Gesicht. Eine dampfende Tasse Tee steht vor mir und in meiner Hand halte ich ein Erdbeermarmeladen-Brot. Ich lese gerade in einer Zeitung, im Hintergrund zwitschern die Vögel und der Wind raschelt im Laub. Ein perfekter Morgen, wäre da nicht wieder einer meiner Glaubenssätze “Wer rastet, der rostet.”.

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Grübeln über – S-Bahn fahren

S-Bahn

Ich sitze in der S-Bahn und höre dem Leben zu.
Kollegen, Freunde, Bekannte treffen sich am Morgen in diesem Abteil und teilen für ein paar Stationen ihre Zeit.
Es ist Montag, das Wochenende wird ausgewertet und ich lausche mit einem Grinsen in meinem Gesicht.
Nie hätte ich gedacht, dass mir regelmäßiges S-Bahn fahren so viel Vergnügen bereitet. Weiterlesen

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Grübeln über – das Ende unserer Auszeit

Mal wieder auf neuen Wegen.

Eine Träne kullert mir über die Wange. Vor Traurigkeit, vor Glück? – ich weiß es nicht genau. In meinem Bauch fahren die Gefühle Achterbahn, doch in meinem Kopf ist es erstaunlich leise. Mein innerer Grübler hat scheinbar keine Lust, die Dinge mit mir auszudiskutieren.
Ich fühle mich von ihm und dem Angsthasen allein gelassen. Die beiden haben sich in unserer Auszeit gemütlich eingerichtet, schlafen lange (und vor allem durch), lassen sich die Sonne auf den Bauch scheinen und schauen äußerst selten in meinem jetzigen Leben vorbei.
“Aufgewacht ihr Faulpelze! Ich brauche Euch dringend für eine Reflexion. Unsere Auszeit geht zu Ende und wir haben Gesprächsbedarf.” Weiterlesen

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